Als Grüne Jugend streben wir nach einer Gesellschaft ohne Angst, Armut und Ausbeutung. Um dorthin zu kommen, wollen wir gesellschaftliche Probleme und Ungerechtigkeiten nicht nur oberflächlich betrachten, sondern an der Wurzel packen. Eine dieser Wurzeln ist die kapitalistische Produktionsweise mit all ihren Auswirkungen auf unser gesellschaftliches Zusammenleben. Doch was meinen wir eigentlich, wenn wir vom kapitalistischen System sprechen? Welche Merkmale sind wesentlich für den Kapitalismus und wie hat er sich historisch entwickelt und verändert? Diese Fragen wollen wir im Workshop behandeln und gleichzeitig einen Blick auf die politische Theorie und Praxis der Kapitalismuskritik werfen. Ausgehend von der Geschichte und Gegenwart der Arbeiter*innenbewegung wollen wir uns fragen, was wir von früheren Formen der linken Organisierung lernen können, wie eine moderne Kapitalismuskritik aussehen kann und was wir heute tun müssen, damit das Versprechen der Freiheit und Gleichheit nicht weiter auf wenige beschränkt bleibt, sondern für alle Menschen gilt.