Seit der Generation Y wachsen wir in einer scheinbar alternativlosen Gesellschaftsform auf. Die unbestrittene Vorherrschaft des Neoliberalismus erleben wir nicht mehr als ideologischen Bruch, sondern Normalität. Die Frage nach einer Systemalternative wird im politischen Mainstream kaum gestellt, geschweige denn befürwortet. Auch die erste Regierungsphase der Grünen auf Bundesebene ist seit 15 Jahren Geschichte – doch “Vermächtnisse” wie Hartz IV zeugen noch vom neoliberalen Geist, der auch die Grünen erfasst hatte und die Regierungsjahre prägte. 

 

Aber was bedeutet „Neoliberalismus“ eigentlich? In politischen Diskussionen wird sich häufig und schnell darauf bezogen, oft gefolgt von Resignation und dem Gefühl politischer Handlungsunfähigkeit.

In diesem Workshop werden wir uns erarbeiten, wie die Ideologie des Neoliberalismus unsere Arbeitsverhältnisse bestimmt und demokratische Mitbestimmung aushöhlt – und welche solidarischen Alternativen wir dem entgegensetzen können.