Entwicklungszusammenarbeit ist innerhalb der gesellschaftlichen Linken ein umstrittenes Feld. Während die einen Entwicklungszusammenarbeit als Möglichkeit für globale Umverteilung und soziale Abfederung in einer Welt krasser Ungleichheiten begreifen, sehen andere darin wenig mehr als eine Form neo- oder postkolonialer Unterdrückungsverhältnisse, welche die herrschende kapitalistische Weltordnung stabilisiert und reproduziert. Ziel des Workshops ist es sich diesem scheinbaren Widerspruch intersektional-kritisch anzunähern und innerhalb eines entwicklungsskeptischen Ansatzes die Frage nach subversiven Potentialen der Entwicklungszusammenarbeit aufzuwerfen. Dafür werden wir uns zunächst mit der Geschichte der Entwicklungszusammenarbeit beschäftigen um darauf aufbauend aktuelle Debatten um die ‚Sustainable Development Goals‘ der Vereinten Nationen im Bezug auf ihr Verhältnis zu globalen Kämpfen zu analysieren.

Wann?

Samstag, 11. August, 14:30 – 18:00 Uhr

Wo?

Seminarräume 1 – 4